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BREAKING NEWS: Marcello Semeraro zum neuen Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse ernannt!

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Papst Franziskus hat soeben den Nachfolger von Kardinal Giovanni Angelo Becciu bekanntgegeben:  Bischof Marcello Semeraro, Sekretär des Kardinalsrat und Bischof von Albano wird der neue Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse! Der 72-jährige Italiener gilt seit langer Zeit als einer der führenden Berater von Papst Franziskus, wenn es um die Kurienreform geht. Tatsächlich kommt es daher für mich auch etwas überraschend, dass sich Papst Franziskus für Semeraro entschieden hat, der als Sekretär des Kardinalsrat eben bei der Diskussion rund um die Kurienreform, die vom Kardinalsrat geführt wird, viel zu sagen hat. Das Papst Franziskus nun einen seiner wichtigsten Berater an die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, die mit diesem Thema nicht viel bzw. gar nichts zu tun hat, schickt, ist daher für mich, zum aktuellen Zeitpunkt, nicht wirklich nachzuvollziehen. Mit der Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprec...

BREAKING NEWS: Papst Franziskus nimmt Rücktrittsgesuch von Kardinal Becciu an!

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Papst Franziskus hat soeben den Rücktrittsgesuch von Kardinal Giovanni Angelo Becciu (72) angenommen, nachdem dieser scheinbar in mehrere Finanzskandale verwickelt war. Becciu, der im Jahr 2018 in das Amt des Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, als Nachfolger von Kardinal Angelo Amato SDB, berufen und im selben Jahr auch in das Kardinalskollegium aufgenommen wurde, war zuvor als Substitut des Vatikanischen Staatssekretariates tätig.  Während seiner Amtszeit in dieser Position, die man hierarchisch als die Nr. 2 im Vatikanischen Staatssekretariat bezeichnen kann, war er mit einer Reihe von Finanzskandalen verbunden, zuletzt mit der Investition des Staatsekretariats in den italienischen Geschäftsmann Rafaelle Mincione und dem umstrittenen Kauf eines Londoner Gebäudes, das wohl über mehrere hunderte Millionen Euro hoch war. Zudem habe er bereits im Jahr 2015 versucht, bestimmte Kredite in den Bilanzen des Vatikans zu verschleiern, indem er sie gegen den We...

Nach Abschiedsmesse: Bekanntgabe des Nachfolgers von Kardinal Barbarin erwartet

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Das Erzbistum Lyon nahm am gestrigen Sonntag offiziell Abschied von ihrem, bereits emeritierten, Erzbischof Philippe Barbarin. Der 69-jährige Kardinal reichte bereits im März 2019 zum ersten Mal sein Rücktrittsgesuch bei Papst Franziskus ein, nachdem er der Vertuschung des sexuellen Missbrauchs, der von einem französischen Priester begangen wurde, schuldig gesprochen wurde. Neben seinem Rücktrittsgesuch legte Kardinal Barbarin, der das Erzbistum Lyon seit dem Jahr 2002 leitete, auch Berufung ein und wurde deshalb von Papst Franziskus im Amt behalten. Im Januar dieses Jahres wurde er dann, in seinem Berufungsverfahren, freigesprochen, reichte jedoch erneut sein Rücktrittsgesuch bei Papst Franziskus ein. Dieses nahm Papst Franziskus dann am 6. März dieses Jahres, vor genau 114 Tagen, an, jedoch wurde bis dato noch kein Nachfolger von dem in Rabat, Marokko geborenen Kardinal ernannt. Mit der Verabschiedungsmesse, die Kardinal Philippe Barbarin gestern in der Kathedrale Saint-Jean in L...

Der "Ü75-Club" der Kurie und dessen Nachfolgekandidaten

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Der guineische Kardinal Robert Sarah, welcher seit dem Jahr 2014 als Präfekt die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung leitet, ist am Montag 75 Jahre alt geworden und soll daher, nach dem Canon 354, sein Rücktrittsgesuch einreichen.  Sarah kommt damit in einen „Club“, welcher imer größer wird: Der Club der Präfekten, die schon über 75 Jahre alt sind, aber noch nicht zurücktreten mussten!  (Als Hinweis: Diesen Club gibt es nicht wirklich und ist nur eine "Erfindun g", um den Sachverhalt klarzustellen)  Natürlich ist es vielleicht etwas "unfair", ihn schon nach nur drei Tagen in diesen "Ü75-Club" hinzuzufügen. Immerhin dauert es, im Normalfall, nach einem Rücktrittsgesuch ungefähr ein Jahr, zumindest auf dem Diözesan-Level, bis dieses dann auch tatsächlich von dem Vatikan bzw. Papst Franziskus angenommen wird. Da das  „Mandat“  von  Kardinal Sarah eigentlich schon im letzten Jahr auslaufen sollte und dieser, so sagen es zumindest d...

Genua, Neapel, Turin - Wendepunkte in italienischen Erzbistümern!

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Am 15. Februar des letzten Jahres lehnte Papst Franziskus den altersbedingten Rücktrittsgesuch von Kardinal Angelo Bagnasco, dem Erzbischof von Genua und ehemaliger Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, ab und verlängerte seine Amtszeit um zwei Jahre. Diese zwei Jahre gehen nun zu Ende und in Kürze wird wohl die Bekanntgabe eines neuen Erzbischof von Genua erwartet. Aber nicht nur in Genua, sondern auch in Neapel und Turin stehen Führungswechsel bevor. Wer dafür in Frage kommt und was dies, vor allem für das konservative Genua, bedeuten könnte, werdet ihr hier erfahren. Kardinal Sepe und Bagnasco Der 77-Jährige Angelo Bagnasco gehört zu den bekannteren Anhängern des konservativen Flügel der Kirche, was vermutlich vor allem mit seinem Status als Schützling des ehemaligen Erzbischof von Genua, Kardinal Giuseppe Siri, zu tun hat, welcher in gleich vier Konklaven (1958, 1963 und den beiden in 1978) als führender Kandidat für das Papstamt galt. Auch Bagnasco war wohl,...

Die Kurienreform und der Amtsverzicht von Kardinal Marx

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Am 11. Februar wurde eine durchaus überraschende Nachricht von Kardinal Reinhard Marx veröffentlicht, in welcher er seinen Verzicht auf die Kandidatur, um eine zweite Amtszeit als Vorsitzen der der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) offiziell machte.  Er begründete seinen Verzicht damit, dass seiner Meinung nach “die jüngere Generation an die Reihe kommen” sollte und er auch verstärkt wieder in seinem eigenen Erzbistum München und Freising, welches er seit dem Jahr 2008 leitet, präsent sein will.  Kardinal Reinhard Marx (REUTERS/RT) Die Nachricht war vor allem überraschend, da mit dem Synodalen Weg ein scheinbares Wunschprojekt von dem 66-Jährigen in Erfüllung ging. Viele Themen die dort bereits in der ersten Vollversammlung besprochen wurden und in Zukunft besprochen werden sollen, sind Themen die der Münchner Erzbischof selber gerne eingeführt haben will oder zumindest im größeren Rahmen einen Diskurs darüber sehen will.  In seinem traditionellen Jahresabsch...

Viganò: Die Gläubigen haben ein Recht zu wissen!

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Am heutigen Freitag, dem 31. Januar 2020, hat sich der emeritierte Apostolische Nuntius der Vereinigten Staaten von Amerika, erneut zu Wort gemeldet und die Wahl von Kardinal Leonardo Sandri zum Subdekan des Kardinalskollegiums kritisiert. In dem ersten Schreiben des Erzbischofs, welches im August 2018 veröffentlicht wurde, hat er bereits Kardinal Angelo Sodano als " die Person, die hauptsächlich für die Vertuschung der von [Marcial] Maciel begangenen Missetaten verantwortlich war" genannt. In diese Vertuschung ließ sich, laut Viganò, auch der (damalige) argentinische Kurienbischof einbeziehen, welcher sich als sehr loyal gegenüber Sodano zeigte. Laut Viganò war die Wahl von Leonardo Sandri zum Subdekan des Kardinalskollegium der wahre Coup und die Wahl von Kardinal Giovanni Battista Rè sei lediglich "eine Deckmantel" dafür gewesen, damit dieser  das nächste Konklave leiten wird, sollte er davor nicht die 80 Jahre Marke überschreiten. Kardinal Leonardo...

Kardinal Giovanni Battista Re wird Kardinaldekan!

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Der emeritierte Präfekt der Kongregation für die Bischöfe und bisherige Kardinalsubdekan des Kardinalskollegium, Kardinal Giovanni Battista Re (86), wurde zum neuen Kardinaldekan des Kardinalskollegium gewählt und von Papst Franziskus in diesem Amt bestätigt. Kardinal Giovanni Battista Re Der italienische Kardinal wurde im Jahr 2000  zum  Präfekten  der  Kongregation für die Bischöfe  und zum Präsidenten der  Päpstlichen Kommission für Lateinamerika  ernannt und daraufhin im Jahr  2001, von Papst Johannes Paul II., in das Kardinalskollegium aufgenommen.  Kardinal Leonardo Sandri I m Jahr 2017 wurde er, nach dem Rücktritt von Kardinal Roger Etchegaray, zum Kardinalsubdekan gewählt und war von da an der Stellvertreter von Kardinal Angelo Sodano, welchen er jetzt als Kardinaldekan ersetzt hat. Im Jahr 2013 war es Kardinal Re, welcher, in Vertretung des Kardinaldekan und Kardinalsubdekan, das Konklave zur Nachfolge Papst Benedi...

Vigano: Gänswein kontrolliert Benedikt XVI. „missbräuchlich und systematisch“

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Der ehemalige Nuntius für die Vereinigten Staaten von Amerikan, Erzbischof Carlo Maria Viganò, hat sich heute in der italienische Zeitung „La Verita“ an die Öffentlichkeit gewandt und zeigt darin auf, dass Monsignor Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Haushalts und Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI., letzteren wohl kontrollieren würde und nur bestimmte Informationen zu diesem kommen lassen würde. „ Gänswein hat ständig Informationen gefiltert , wobei er sich das Recht anmaßt , selbst zu b eurteilen , wie viel oder wie wenig er dem Heiligen Vater mitteilt .“, so Viganò in seinem Brief. Papst em. Benedikt XVI. und Msgr. Georg Gänswein Viganò galt als ein enger Vertrauter von Benedikt XVI., welcher ihn im Jahr 2009 als Generalsekretär des () anstellte, damit Viganò die Finanzen wieder in die richtige Richtung schieben und damit eine mögliche Korruption in der Vatikanischen Bank aufdecken solle. Diese Korruptionsvorwürfe bestätigten sich für V...