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Posts mit dem Label "Papst Franziskus" werden angezeigt.

BREAKING NEWS: Papst Franziskus nimmt Rücktrittsgesuch von Kardinal Becciu an!

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Papst Franziskus hat soeben den Rücktrittsgesuch von Kardinal Giovanni Angelo Becciu (72) angenommen, nachdem dieser scheinbar in mehrere Finanzskandale verwickelt war. Becciu, der im Jahr 2018 in das Amt des Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen, als Nachfolger von Kardinal Angelo Amato SDB, berufen und im selben Jahr auch in das Kardinalskollegium aufgenommen wurde, war zuvor als Substitut des Vatikanischen Staatssekretariates tätig.  Während seiner Amtszeit in dieser Position, die man hierarchisch als die Nr. 2 im Vatikanischen Staatssekretariat bezeichnen kann, war er mit einer Reihe von Finanzskandalen verbunden, zuletzt mit der Investition des Staatsekretariats in den italienischen Geschäftsmann Rafaelle Mincione und dem umstrittenen Kauf eines Londoner Gebäudes, das wohl über mehrere hunderte Millionen Euro hoch war. Zudem habe er bereits im Jahr 2015 versucht, bestimmte Kredite in den Bilanzen des Vatikans zu verschleiern, indem er sie gegen den We...

Nach Abschiedsmesse: Bekanntgabe des Nachfolgers von Kardinal Barbarin erwartet

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Das Erzbistum Lyon nahm am gestrigen Sonntag offiziell Abschied von ihrem, bereits emeritierten, Erzbischof Philippe Barbarin. Der 69-jährige Kardinal reichte bereits im März 2019 zum ersten Mal sein Rücktrittsgesuch bei Papst Franziskus ein, nachdem er der Vertuschung des sexuellen Missbrauchs, der von einem französischen Priester begangen wurde, schuldig gesprochen wurde. Neben seinem Rücktrittsgesuch legte Kardinal Barbarin, der das Erzbistum Lyon seit dem Jahr 2002 leitete, auch Berufung ein und wurde deshalb von Papst Franziskus im Amt behalten. Im Januar dieses Jahres wurde er dann, in seinem Berufungsverfahren, freigesprochen, reichte jedoch erneut sein Rücktrittsgesuch bei Papst Franziskus ein. Dieses nahm Papst Franziskus dann am 6. März dieses Jahres, vor genau 114 Tagen, an, jedoch wurde bis dato noch kein Nachfolger von dem in Rabat, Marokko geborenen Kardinal ernannt. Mit der Verabschiedungsmesse, die Kardinal Philippe Barbarin gestern in der Kathedrale Saint-Jean in L...

Marco Tasca wird Erzbischof von Genua

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Vor wenigen Augeblicken wurde von Kardinal Angelo Bagnasco (77), dem Erzbischof von Genua, persönlich bekanntgegeben, dass Papst Franziskus Pater Marco Tasca OFMConv zum neuen Erzbischof von Genua ernannt hat! Der 62-jährige Kapuziner leitete von 2007 bis zum vergangenen Jahr als 119. Generalminister die Franziskaner-Minoriten. In dieser Position nahm er, als Vertreter der Ordensgemeinschaft, an der Bischofssynode zur Neuevangelisierung 2012, zur Familie 2015 und für die Jugend 2019 teil.  Das Erzbistum Genua gilt zu den wichtigsten Bistümern in Italien und dadurch waren ihre Erzbischöfe auch immer sehr wichtige Persönlichkeiten in der Italienischen Kirche und auch der Weltkirche. Allein die letzten drei Erzbischöfe sind sehr bekannte Namen, die man in der Weltkirche auch kennt: Angelo Bagnasco (Präsident der Italienischen Bischofskonferenz von 2007 bis 2017), Tarciscio Bertone S.D.B (Kardinalsstaatssekretär von Papst Benedikt XVI.) und Dionigi Tettamanzi (danach Erzbischof vo...

Kardinal Sergio da Rocha wird Primas von Brasilien!

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Eine Nachricht, die in den letzten Wochen nicht viel Beachtung bekommen hat, ist die Ernennung von Kardinal Sergio da Rocha, dem amtierenden Erzbischof von Brasilia, als Erzbischof von Sao Salvador da Bahia und damit zum Primas von Brasilien. Der neue Primat von Brasilien: Sergio da Rocha Der ein oder andere mag sich nun fragen, warum ihn eine Bischofsernennung in Brasilien interessieren sollte. Der Grund dafür ist, dass es sich hierbei um eine neue Herangehensweise von Papst Franziskus und der Kongregation für die Bischöfe, welche ein zentraler Teil der Bischofsernennungen sind, handelt.  Dies ist, nach meiner Erkenntnis nach, das erste Mal, dass Papst Franziskus einen Kardinal, welchen er selbst in dieses Amt erhoben hat, von einem Erzbistum, welches nicht dafür bekannt ist, von einem Kardinal besetzt zu sein, zu einem typischen "Kardinalsbistum" zu versetzen.  Vor allem, wenn man in Betracht zieht, dass das junge Erzbistum Brasilia (gegründet im Jahr 1960) sich in...

Genua, Neapel, Turin - Wendepunkte in italienischen Erzbistümern!

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Am 15. Februar des letzten Jahres lehnte Papst Franziskus den altersbedingten Rücktrittsgesuch von Kardinal Angelo Bagnasco, dem Erzbischof von Genua und ehemaliger Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, ab und verlängerte seine Amtszeit um zwei Jahre. Diese zwei Jahre gehen nun zu Ende und in Kürze wird wohl die Bekanntgabe eines neuen Erzbischof von Genua erwartet. Aber nicht nur in Genua, sondern auch in Neapel und Turin stehen Führungswechsel bevor. Wer dafür in Frage kommt und was dies, vor allem für das konservative Genua, bedeuten könnte, werdet ihr hier erfahren. Kardinal Sepe und Bagnasco Der 77-Jährige Angelo Bagnasco gehört zu den bekannteren Anhängern des konservativen Flügel der Kirche, was vermutlich vor allem mit seinem Status als Schützling des ehemaligen Erzbischof von Genua, Kardinal Giuseppe Siri, zu tun hat, welcher in gleich vier Konklaven (1958, 1963 und den beiden in 1978) als führender Kandidat für das Papstamt galt. Auch Bagnasco war wohl,...

Franziskus: Johannes Paul II. hat Frauenordination-Frage endgültig beantwortet

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Der italienische Priester und Professor der Philosophie an der Päpstlichen Lateranuniversität Don Luigi Maria  Epicoco  wird nächste Woche ein Buch ( San Giovanni Paolo Magno) über Papst Johannes Paul II. herausbringen, welches er gemeinsam mit Papst Franziskus geschrieben hat. Bereits jetzt ist bekannt, dass besonders drei Stellen in dem Buch sich mit heutigen Problemen in der Kirche und der Gesellschaft beschäftigen: Zölibat, Frauenordination und “Gender Theory”! Jorge Mario Bergoglio wird in das Kardinalskollegium aufgenommen (2001) Im Jahr 1992 ernannte Papst Johannes Paul II. den Generaloberen der Jesuiten in Argentinien, Pater Jorge Mario Bergoglio, zum Weihbischof in Buenos Aires, bevor er im Jahr 1998 zum Koadjutor  des Erzbischofs  der gleichen Diözese ernannt wurde. Nach dem Tod von Kardinal Antonio  Quarracino  im Jahr 1998 übernahm Bergoglio die Leitung der Erzdiözese und wurde dann, im Jahr 2001, von Johannes Paul II. in das Kardin...

Exkommunikation zu Weihnachten

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Der Bischof des schottischen Bistums Argyll and the Isles hat am 16. Dezember drei Eremiten in Westray auf den Orkney Islands ihre kanonische Exkommunikation ausgestellt, welche diese zur Vigil von Weihnachten, dem 24. Dezember, persönlich überreicht bekommen haben und damit offiziell nicht mehr in der Kommunion mit der Katholischen Kirche in Rom stehen.  Bis zu den letzten Tagen hatte dies nicht nicht viel Aufmerksamkeit bekommen, jedoch berichtet nun scheinbar so gut wie jedes große Nachrichtenportal über die drei exkommunizierten Schotten. Was im hohen Norden Schottlands aktuell das Problem ist, wird hier geklärt werden. Hinweis: Für alle die sich genau durchlesen wollen, was die Eremiten in ihrem Dokument geschrieben haben, und dadurch eine eigene Meinung bilden wollen, habe ich das 11-seitige Dokument in die deutsche Sprache übersetzt und an das Ende des Beitrags gesetzt. Pater Stephan Joseph de Kerdel

Eine Analyse: Wie Papst Franziskus seine Kardinäle auswählt

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Wenn ein Papst neue Kardinäle ernennt, dann stürzen sich die Gläubigen schon fast auf die Namen, denn unter ihnen könnte nicht nur der nächste Nachfolger Petri sein, sondern man kann auch erkennen, auf welche Probleme der aktuelle Papst eventuell einen Fokus legt.  Wie Papst Franziskus an seine Kardinalsernennung herangeht, habe ich hier versucht zu analysieren und vielleicht wird so auch geklärt, warum Dr. Heiner Koch, der amtierende Erzbischof von Berlin, noch kein Kardinalspurpur trägt. Das Erste, was vermutlich jedem aufmerksamen Beobachter auffällt, wenn man bei der Bekanntgabe eines Konsistoriums zur Kardinalskreierung von Papst Franziskus die neuen, designierten Kardinäle betrachtet ist, dass mehrere (Erz-)Diözesen, welche gewöhnlich von einem Kardinal bekleidet sin d, bei seinen Konsistorien nicht beachtet werden. Kardinal Jean-Claude Hollerich aus Luxemburg (CNS Photos/Paul Haring)

Die Ernennung von Luis Antonio Tagle, die Kurienreform und die nächste Papstwahl!

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Am 8. Dezember gab Papst Franziskus bekannt, dass Kardinal Luis Antonio Tagle (62) zum neuen Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker ernannt wurde und damit Kardinal Fernando Filoni (73) ersetzen würde, welcher hingegen Kardinal Edwin Frederick O'Brien (80) als Kardinal-Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem ersetzen würde. Dieser Personalwechsel ist eine der größten Degradierungen die der Vatikan jemals gesehen hat. Die Nachricht war eine größe Überraschung, da Kardinal Filoni noch nicht das Rücktrittsalter von 75 erreicht hat oder seine Amtszeit abgelaufen ist. Noch größer ist die Verwunderung über diesen Personalwechsel, wenn man einen Blick auf die aktuellen Präfekten der neun Kongregationen der Römischen Kurie wirft. Von diesen neun Präfekten gibt es mit den Kardinälen Marc Ouellet (75, Kongregation für die Bischöfe), Luis Ladaria Ferrer (75, Kongregation für die Glaubenslehre), Giuseppe Versaldi (76, Kongregation für das Katholisc...